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Meine wissenschaftliche Expertise:
ADHS bei Erwachsenen

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine neuronale Entwicklungsstörung, welche durch genetische Veranlagung im Zusammenspiel mit bestimmten Bedingungen während des Aufwachsens (z.B. erhöhter Stress im Familiensystem) entstehen kann.

 

ADHS äußert sich durch Probleme mit der Steuerung der Aufmerksamkeit, Impulsivität und (emotionalen) Selbstregulation; oft kommt zusätzlich körperliche Unruhe (Hyperaktivität) hinzu, die bei Erwachsenen häufig in innere Unruhe umschlägt. Durch die geannnten Symptome können Betroffene mit zahlreichen Schwierigkeiten im sozialen, privaten und beruflichen Umfeld konfrontiert sein.

 

Gerade bei Frauen, welche weniger häufig durch Hyperaktivität auffallen, wurde die Störung lange systematisch übersehen. Unbehandeltes ADHS kommt jedoch selten allein - Folgeprobleme wie Burn-Out oder andere Störungsbilder entwickeln sich. Umso wichtiger kann es sein, zugrundeliegende ADHS-Strukturen zu erkennen und in die Therapie mit einfließen zu lassen.

Lesen Sie hier mein Paper (englisch) zum Thema Differentialdiagnostik von ADHS und Depression bei Erwachsenen:

Ernst genommen werden...

Ich nehme Ihren ADHS-Verdacht ernst, reflektiere mit Ihnen alle Vor- und Nachteile einer Diagnostik und kläre über Konsequenzen und Chancen einer ADHS-Diagnose auf. Sollten Sie daraufhin eine Diagnostik wünschen, führe ich sie mit Ihnen durch und berate Sie bezüglich Behandlungsmöglichkeiten und zeige Ihnen die Möglichkeit einer psychiatrischen medikamentösen Mitbehandlung auf.

Egal, ob offiziell diagnostiziert oder nicht - ich unterstütze sie dabei, mit Ihren individuellen Herausforderungen besser umzugehen. Mein Wunsch ist, dass von ADHS betroffene sich selbst und Ihren Neurotypen akzeptieren und seine Stärken schätzen und gezielt nutzen lernen. Dabei geht es  nicht nach "Schema F", sondern orientiert sich an Ihren ganz persönlichen Problembereichen und Anliegen.

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